Mittlerweile sind sporadische Posts hier statt Ausnahme doch eher Regel geworden. Ich werde nun aber versuchen, verschiedene Events der letzten Wochen hier nachträglich vorzustellen. Die nächsten Beiträge werden dann auch leichter zu lesen und nicht mehr so lang sein

Am 17. April fand in St Gallen das START Summit unter dem Motto “A World of Opportunities” statt. START ist eine studentische Organisation, die Unternehmertum unter Studenten in Europa fördern möchte. Das Summit ist eine jährlich stattfindende Konferenz, bei der Studierende mit Unternehmern zusammengeführt werden, um über die gemachten Erfahrungen und Vorstellungen diskutieren zu können.

Als Location wurde der Pfalzkeller ausgewählt, der meiner Meinung nach hervorragend zu diesem Event passte. Es gab einen Hauptsaal und verschiedene Nebenräume, in denen Workshops angeboten wurden, ich selber habe leider neben dem Hauptraum nur einen weiteren gesehen. Die Einrichtung war sehr gut und Garderobenservice und Catering auch vorhanden
Mein Programm sah wie folgt aus:
08:30 - 09:00 Uhr Frühstück
In einer ungezwungenen Atmosphäre konnten erste Kontakte geknüpft und Gipfeli und dringend benötigter Kaffee konsumiert werden
09:15 - 09:30 Uhr Eröffnung
Der Chairman des START Vereins St. Gallen Nicolo Stöhr begrüsste die Teilnehmenden und Referenten.
09:30 - 10:30 Uhr Eröffnungsrede
Bruno Planzer, Inhaber der Planzer Transport AG, hat über sein bisheriges Leben als Unternehmer referiert. Wie ich mitbekommen habe, konnte der zuerst vorgesehene Inhalt hier nicht genutzt werden, sodass Herr Planzer sich kurzfristig auf eine neue Rede einstellen musste.
Es gab zwar ein paar interessante Einblicke und Herr Planzer wirkte sehr sympathisch, als Eröffnungsrede fand ich den Vortrag aber ein wenig deplatziert.
10:40 - 12:00 Uhr Workshop Online Marketing
Hier wurden nun drei verschiedene Workshops parallel angeboten. Die Themen waren “Online Marketing”, “Entwicklungspotenzial erneuerbarer Energien” und “Inspiration Ausland”. Bei seiner Anmeldung konnte jeder Teilnehmer seine Präferenzen angeben. Ich habe meine Erstpräferenz, Online Marketing, erhalten.
Der Workshop wurde von Ehssan Dariani, einem der Gründer von studiVZ und Kolja Hebenstreit, Head of Onlinemarketing bei Spreadshirt und Investor in verschiedenen StartUps geleitet.
Koljas begann mit einer Einführung in die verschiedenen Bereiche des Online Marketing, die dem Publikum angepasst war und für mich daher leider nichts Neues beinhaltete, da ich bereits Vorwissen hatte
Die Präsentation von Kolja war super und ich war vom Auftreten von Kolja (erst 24) stark beeindruckt.
Ehssans Part wirkte stark unstrukturiert und mehr oder weniger berichtete er einfach ein bisschen aus seinem Leben. Gab dadurch zwar ein paar interessante Einblicke oder auch Zahlennennungen, aber meiner Meinung nach sollte man sich auf einen vernünftigen Auftritt schon ein bisschen vorbereiten, was bei Ehssan nicht der Fall gewesen zu sein schien.
Ausserdem war es meiner Meinung nach auch viel mehr eine Präsentation und weniger ein Workshop.
Nach dem Mittagessen kam dann als nächster Punkt von
13:45 - 15:00 Uhr eine Paneldiskussion zum Thema “Wie realisiere ich meinen Traum / Finanzierung”.
Auf dem Podium waren hierbei Florian Schweitzer (Gründer BrainsToVenture AG), Markus Oswald (Business Angel) und Patrik Künzler (Unternehmer) vertreten. Haben die drei auch wirklich gut gemacht und die Diskussion war auch für den ein oder anderen Lacher gut
Von 15:15 - 16:30 Uhr gab es dann wieder Workshops. Mein Thema war “Standortkriterien für Start Ups / Kritische Phasen in der Unternehmensentwicklung”. Referent hierbei war Markus Feldmann, geschäftsführender Partner bei Deloitte, dem Hauptsponsor des Summits. Bei diesem Vortrag gab es dann auch einen praktische Einblick durch einen Vortrag von Michael Kösel von der Fakir Hausgeräte GmbH. Fand ich ziemlich gelungen!
Im Anschluss an die Workshops gab es dann noch eine “Networking Lounge” und die Abschlussrede von Thomas Köberl, dem Gründer der Abacus Research AG (Thema: Vom erfolgreichen Studierenden zum Unternehmer). Hier war ich leider nicht mehr dabei, weil zur selben Zeit eine Helfersitzung fürs St Galler Symposium statt fand (hierzu später mehr ;-)).
Vielleicht hat das Summit dazu beigetragen ein bisschen mehr Gründerspirit an der HSG zu verbreiten, bisher siehts ja doch eher meistens danach aus, als würde fast jeder direkt ins Banking gehen… 