Erster Stress vorbei

12. November 2007

Die letzte Woche war mal wirklich stressig hier. Ich musste mich auf meine mündliche Prüfung am Freitag vorbereiten und zusätzlich an einem Paper arbeiten, welches bis Samstag, 24 Uhr abgegeben sein musste.
Diese beiden Sachen resultierten dann in mindestens 12 Stunden Arbeitszeit pro Tag für die letzte Woche.
Die mündliche Prüfung lief recht gut, in unserer Vierergruppe hat jeder mindestens eine 4.5 (nochmal zur Erinnerung, 6 ist hier die beste Note ;-)) erreichen können.
Das Paper habe ich um ca. 21:30 Uhr an meinen Dozenten abgeschickt, wurde also doch noch recht knapp. Jetzt bin ich natürlich auf die genauen Ergebnisse gespannt, vor allem, weil man sich dann erstmal richtig einstufen kann.
Die Bekanntgabe wird aber wohl noch ein bisschen dauern.

Als „Belohnung“ habe ich am gestrigen Sonntag dann übrigens mal rein gar nichts für die Uni gemacht und angefangen aufgelaufene Nachrichten abzuarbeiten ;-)

Buchhaltungsprüfung bestanden

30. Oktober 2007

Schon ein paar Tage her, aber noch nicht gepostet bisher ;-)

Ich habe meine Buchhaltungsprüfung mit der Glanznote 4.0 bestanden (6 ist hier in der Schweiz die bestmögliche Note, 1 die schlechteste) - bei 3.9 wäre man durchgefallen und hätte es nochmal probieren müssen ;-)

Wer muss denn jetzt alles eine Prüfung für Finanzbuchhaltung machen?
Jeder, der in seiner Schulzeit noch keine Buchhaltungskenntnisse erworben hat, also fast jeder Deutsche (bei einer vorherigen kaufmännischen Ausbildung fällt die Prüfung weg).

Zählt die Prüfung für den Abschluss?
Nein, man muss sie nur bestanden haben, was man mit der Mindestnote von 4.0 schafft. Ziel beim Lernen sollte aus diesem Grund auch nicht sein, eine 6.0 zu erhalten, sondern einfach nur zu bestehen.

Wie oft kann man die Prüfung wiederholen?
Die Buchhaltungsprüfung ist die einzige Prüfung im Assessmentjahr, die man bei einem “Nichtbestehen” mehrmals wiederholen kann. Insgesamt gibt es vier Termine in der Assessmentstufe, der nächste wird am 17.12. sein. Ich habe den ersten wahrgenommen.

Was passiert, wenn man die Prüfung nicht besteht?
Ganz einfach - man wird nicht für das 3. Semester zugelassen, hat dann also ein ganzes Semester Zeit sich auf die nächste Prüfung vorzubereiten. Dies soll sogar regelmäßig vorkommen.

Wieviel habe ich gelernt?
Nicht wenig, aber auch nicht übermäßig viel, würde ich sagen. Die Prüfung war an einem Samstag und ich habe erst am Donnerstag zuvor eine ehemalige Prüfung bearbeitet (was ein großer Fehler war). Als ich dann gemerkt habe, dass ich mit dem Wissensstand definitiv nicht bestehen würde, hatte ich noch zwei Optionen - entweder die nächste Prüfung im Dezember nehmen und diese vergessen oder in der Nacht von Fr auf Sa nur wenige Stunden schlafen und noch ein bisschen weiterlernen. Habe mich dann zum Glück für Letzteres entschieden - wie man am Ergebnis sieht hats dadurch dann gerade so gereicht ;-)

Schnee in St Gallen

21. Oktober 2007

Heute - am 21.10.07 - war es dann so weit - der erste Schnee fiel hier in Sankt Gallen. Auf dem Foto ist es leider noch nicht so gut zu erkennen, sodass ich in den nächsten Tagen nochmal ein paar Fotos machen werde, wenn es noch weißer draußen aussieht ;-)

Schnee in St Gallen

Weil heute Sonntag ist habe ich mir dann auch ein richtig schönes Frühstück gegönnt ;-)

Frühstück

Gebratener Schinken; Müsli mit Joghurt, dem ich noch ein paar Bananen- und Zwetschgenstücke beigemixt habe und natürlich Kaffee ;-) Hat zwar ein bisschen länger als sonst gedauert aber ist ja auch - wie bereits erwähnt - Sonntag ;-)

Olma St Gallen vorbei

21. Oktober 2007

Olma St Gallen fast vorbei

Morgen ist der letzte Tag der OLMA - DER Schweizer Messe für Landwirtschaft und Ernährung. Klingt jetzt zwar erstmal nicht wirklich spannend, ist aber angeblich DAS Highlight in St Gallen…

Ich war bisher noch nicht da (und werde wohl auch nicht mehr hingehen), weswegen ich leider keine genaue Beschreibung abgeben kann. Von dem was ich gehört habe ist es aber wie ein kleiner Jahrmarkt (gibt z.B. ein kleines Riesenrad), auf dem auch einige landwirtschaftlichen Erzeugnisse ausgestellt werden. Wenn man vor- bzw. nachmittags hingeht, kann man sogar Glück haben und umsonst an Alkohol zu gelangen (an den Ständen). Abends ist es dann angeblich jedoch extremst voll und von der Stimmung her ziemlich erhitzt (d.h. viele betrunkene aggressive Personen, die versuchen irgendwie einen Streit anzufangen und dabei aufgrund des Alkoholpegels nur unverständliches Zeug erzählen - wie gesagt nur Hörensagen). Vielleicht schaue ich nächstes Jahr mal vorbei….interessant wäre es bestimmt mal, das große Event in St Gallen richtig mitzuerleben ;-)

Letztes Wochenende habe ich hier in der Schweiz einen guten Bekannten besucht, der einen Laden in Basel betreibt und ein bisschen weiter draußen auf dem Land sehr idyllisch lebt. Am Samstag haben wir es uns bei Wein und sehr gutem Essen richtig gut gehen lassen.
Das Wochenende war auf jeden Fall echt spaßig und ich freue mich schon aufs nächste Treffen!

Auch im Fitnessraum (stark übertrieben, ist eigentlich ein wirklich kleiner Raum mit den nötigsten Geräten) der Uni habe ich mich in der vergangenen Woche endlich angemeldet und wollte heute eigentlich zum ersten Mal gehen, bin aber nicht dazu gekommen. Vielleicht schaff ich es ja am Montag…
So, jetzt werde ich mich dann mal weiter meiner LwA-Forschungsfrage widmen, die Fundament meines ersten Papers sein wird (LwA = Lernen und wissenschaftliches Arbeiten).

Kleine witzige Info noch nebenbei: Obwohl wir hier in der Schweiz sind, die ja u.A. auch für ihre gute Schokolade bekannt ist, essen wir hier in der WG Moser-ALDI-Schokolade, die aus Deutschland importiert wird ;-)

Meine Wohnung in St Gallen

8. Oktober 2007

Ich habe heute das Übertragungskabel für meine Kamera wiedergefunden und natürlich sofort die versprochenen Bilder auf den Laptop überspielt.

Hier jetzt mal ohne viele Worte einfach ein Blick in mein Zimmer, in unser noch kaum eingerichtetes Wohnzimmer und in unsere Küche. Hoffe, es interessiert ;-)

Mein Zimmer
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Endlich mal ein großes Bett:
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Blick aus meinem Fenster (Auto steht direkt vor der Tür, super, oder?)
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Wohnzimmer
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Küche
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Schwarzfahren in Köln

8. Oktober 2007

Schwarzfahren im OePNV am Beispiel Koeln

Ich stelle im folgenden Post ein paar Thesen auf, wie man im OePNV schwarzfahren koennte, wenn man dies wollte.
Als Beispielstadt nutze ich Koeln, weil ich nur hier oft genug S-Bahn gefahren bin, um die Situation ein wenig beurteilen zu koennen. In anderen Staedten kann es schon wieder ganz anders aussehen.
Der Beitrag ist nicht als Aufruf zum Schwarzfahren gedacht, sondern vielmehr moechte ich den OePNV darauf hinweisen, an welchen Problemstellen man arbeiten koennte, um das Schwarzfahren ein wenig einzudaemmen.


  1. Auf Uniformierte achten
    Dieser Punkt ist fuer geuebte Schwarzfahrer natuerlich ganz offensichtlich, trotzdem sollte er erwaehnt werden.
    Wenn die Kontrolleure schon in offiziellen Uniformen (bzw. Westen) angezogen sind, dann sollte man natuerlich schnellstmoeglichst ausser Reichweite kommen. So sind die Kontrolleure auch am Leichtesten zu erkennen.
  2. Auf Kontrollgeraete bei Nicht-Uniformierten achten
    Auch Nicht-Uniformierte werden aus verstaendlichen Gruenden immer haeufiger bei Kontrollen eingesetzt. In Koeln fahren diese wohl nach ihrem Einstieg in eine Bahn kurz mit und positionieren sich an guten Stellen in der Bahn, bevor sie dann nach Tickets fragen.
    Doch auch diesen kann man relativ einfach ausweichen. Meistens sind diese Kontrolleure in einer etwas groesseren Gruppe unterwegs, sodass man bereits hierdrauf achten kann (bzw. auf Blickkontakt zwischen ein oder zwei 2er-Grueppchen). Das beste Merkmal bei diesen Kontrolleuren ist jedoch deren tragbares Geraet, in welche die Namen der Falschfahrer eingegeben werden. Dieses wird meist am Guertel getragen, sodass man einfach auf eine groessere Ausbuchtung auf dieser Hoehe achten muss.
  3. In Fahrtrichtung vorne sitzen
    Um am Besten zu erkennen, ob Kontrolleure an einer Haltestelle einsteigen, wenn man bereits in der Bahn sitzt, sollte man am Besten in Fahrtrichtung ganz vorne (am Besten direkt hinter dem Lokfuehrer) sitzen und dabei die Blickrichtung nach hinten haben, um den Wagon ueberblicken zu koennen. So kann man bereits beim Einfahren in eine Haltestelle scannen, ob man „auffaellige“ Personen sieht und gegebenenfalls noch rechtzeitig aussteigen.
  4. Zu lange am Automaten benoetigen
    Fahrt man nur ein oder zwei Stationen, kann man auch einfach aus Versehen am Automaten zu lange benoetigen, weil man sich mit den Arten von Tickets noch nicht wirklich auskennt. Gerade in Koeln ist dies sogar glaubhaft, weil es z.B. ein 2a- und ein 2b-Ticket gibt und man da nicht unbedingt wissen kann, welches nun benoetigt wird.
  5. Kaufen wollen, aber nur Kleingeld haben
    Natuerlich kann es auch passieren (am Besten auch hier nur bei Kurzstrecken von 1-3 Stationen), dass man unbedingt ein Ticket kaufen moechte, jedoch nur Kleingeld dabei hat. Bis man den faelligen Betrag dann im Automaten eingeschmissen hat, ist man laengst an der gewuenschten Station angekommen und kann dann wieder auf „Geldrueckgabe“ druecken.
  6. Vergessen zu Stempeln



    Bei dieser Methode bin ich mir nicht ganz sicher, ob sie funktioniert. Gerade als Stadtfremder kann man aber auch versuchen, sich einfach ein Viererticket am Automaten zu kaufen, welches im Gegensatz zu den Einzeltickets noch nicht fuer die erste Fahrt entwertet wird.
    Das Stempeln kann man dann einfach vergessen, man hat sich ja ein Ticket gekauft und war einfach der Meinung, dass dieses beim Kauf auch direkt fuer die erste Fahrt entwertet wird.

Ich persoenlich wurde uebrigens als regelmaessig Zahlender noch nie kontrolliert, was einen nach einem gewissen Zeitraum ein bisschen aergert, weil man weiss, wie viele andere Mitfahrer doch schwarz fahren und fuer die selbe Dienstleistung dann eben nichts bezahlen.
Eine Kollegin von mir wurde jedoch direkt bei ihrer zweiten Bahnfahrt kontrolliert – Kontrollen scheinen also schon ab und zu mal durchgefuehrt zu werden.

Wie koennte der OePNV diese Problematik nun also loesen?
Hier fallen mir gar nicht soo viel Punkt ein, denn das Wichtigste waere ein anderes Denken der Mitfahrer (ich nehme eine Dienstleistung in Anspruch, also zahle ich auch dafuer).
Da dieses jedoch vermutlich nicht so schnell Einsetzen wird, koennte man

  • die Preise verringern (hier in Koeln ist der OePNV doch ziemlich teuer), sodass man eher dazu neigt sich ein guenstiges Ticket zu kaufen als 40 Euro fuers Schwarzfahren zu zahlen (derzeit hat man die 40 Euro mit nur 20 Mal erfolgreichem Schwarzfahren „wieder raus“).
  • haeufigere Kontrollen durchfuehren, sodass die Gefahr, erwischt zu werden, stark ansteigt

In St Gallen eingelebt - viel zu tun

22. September 2007

Erster Statusbericht aus St Gallen ;-)

Habe mich eigentlich schon ziemlich gut eingelebt und die Stadt auch bereits ein wenig kennengelernt. In der Startwoche haben wir uns mit dem Thema “Work-Life Balance” beschäftigt, welches natürlich gerade für angehende Manager interessant sein sollte. Die neuen Erstsemester-Studenten wurden hierbei zufällig auf verschiedene Gruppen (Größe jeweils ca. 16 Teilnehmer) aufgeteilt, in denen sie verschiedene Übungen ausführen mussten.
War sehr gut, um die ersten Komilitonen kennen zu lernen, wobei ich ja sogar noch den Vorteil habe, dass wir in unserer WG aus drei Erstsemestern bestehen und dadurch bereits Kontakte bestehen. Da Christian, einer der Mitbewohner, diesmal den zweiten Anlauf wagt, kann er uns sogar mit einigen Tipps bzgl. des Studiums zur Seite stehen.


Nachdem nun die erste richtige Woche auch (fast) vorbei ist, denke ich, dass ich einen ersten Rückblick wagen kann. Das erste Jahr hier scheint wirklich stark gesiebt zu werden, denn bereits jetzt, nach nur fünf (bzw. eigentlich vier, da am Montag keine Vorlesungen stattfinden) Tagen hat man das Gefühl, dass man in einigen Fächern hinterherhängt.
Dementsprechend gibt es auch immer viel zu lesen und so einige Übungen, die man vorbereiten kann. Der Termin für die erste kleinere Gruppenpräsentation ist auch bereits zum Greifen nah (nächsten Freitag) und in Kürze kann ich auch schon mit zwei wissenschaftlichen Hausarbeiten beginnen…

Für die Interessierten hier nochmal kurz mein Stundenplan, so wie er in der Regel aussieht (manchmal gibt es Verschiebungen):

Montag
frei

Dienstag
8-10 BWL Vorlesung
10-12 LWA (Lernen und wissenschaftliches Arbeiten) Vorlesung
16-18 Mathe Vorlesung

Mittwoch
8-10 VWL Vorlesung
12-14 Geschichte
16-18 Mathe Einführungskurs (eigentlich gedacht zum Auffrischen von Kenntnissen, falls diese nicht mehr vorhanden sind, aber aus Sicherheit gehe ich da erstmal auch hin)
16-18 Privatrecht (weiß noch nicht, wie diese Überschneidung geregelt wird, mal überraschen lassen)

Donnerstag
8-10 Privatrecht Vorlesung
12-14 Spanisch
14-16 oder 16-18 (mal sehen) Mathe Übungen
18-20 Spanisch

Freitag
14-16 LWA Übungen
16-18 Privatrecht Übungen
18-20 BWL Übungen

Samstag
8-11 Einführungskurs in die Finanzbuchhaltung

Sind also eigentlich nur 29 Stunden in der Uni…aber ziiieemlich viel Selbststudium-Arbeit, auch jetzt bereits am Anfang…


Eigentlich wollte ich jetzt bereits Fotos meines Zimmers online stellen, musste jedoch bemerken, dass ich das Übertragungskabel wohl zu Hause vergessen habe…mal sehen, ob mir hierfür noch eine Lösung einfällt. Würde die Fotos nämlich schon gerne hier online stellen, denn Bilder sagen doch immer mehr aus als Text und mein Zimmer ist wirklich ziemlich nett.

Wenn mir jetzt übrigens jemand etwas schicken wollen sollte ;-) , hier meine Adresse:

Stefan Miesner
Tannenstraße 36
CH-9010 St Gallen

In Kürze hoffentlich mal wieder mehr, kann jedoch aufgrund des hohen Aufwandes leider nichts versprechen…

Ich habe übrigens auch noch einen fertig geschriebenen Post über Schwarzfahren in Köln, den ich wohl demnächst auch nochmal veröffentlichen muss ;-)

Praktikantenleben nun vorbei

9. September 2007

Mein doch recht angenehmes, wenn auch arbeitsintensives Praktikantenleben ist nun seit dem 31.08. vorbei und ich bin in einen neuen Lebensabschnitt gestartet. Dieser heißt nun Studium. Da Studentenleben.de jedoch bereits registriert ist und dieser Blog nun auch bereits in einigen Bookmarks sein sollte, werde ich weiterhin hier über mein Privatleben bloggen.

Seit vorgestern bin ich also nun hier in St. Gallen in der Schweiz und morgen geht es mit der Startwoche an der Uni auch bereits los. Fotos meines Zimmers in meiner neuen 3er-WG kommen irgendwann in den nächsten Tagen. Wann genau kann ich leider nicht sagen, da das Programm der Startwoche mich von Montag bis Freitag jeweils von ca. 07:30 Uhr bis 21 Uhr beanspruchen wird.

Wer jetzt keine Lust auf einen Studentenblog hat und lieber weiterhin über Hitflip lesen möchte, dem seien die folgenden Blogs ans Herz gelegt:

Andre Alpar Blog - einer der Gründer von Hitflip
Jan Miczaika Blog - der zweite der drei Hitflip-Gründer
Christian Laux Blog - während meiner Zeit bei Hitflip UK - updated scheinbar genauso selten wie ich ;-)
Karsten Tralst Blog - freier Mitarbeiter Online Marketing bei Hitflip - leider scheinbar nicht mehr geupdated
Fabian Kothe Blog - Technikabteilung Hitflip - auch seltene Updates

Gibt es noch weitere Hitflip-Mitarbeiter-Blogs, die ich hier vergessen habe?

Wie ich eingestellt wurde

23. August 2007

Diesen Post hatte ich bereits vor meinem Start bei Hitflip angefertigt und jetzt noch kurz angepasst.

Der Umfang der Prüfung meiner Eignung hat mich wirklich überrascht.
Nachdem ich auf das Stellenangebot im Internet gestoßen bin, habe ich die geforderte E-Mailbewerbung mit meinem eingescannten Abiturzeugnis an die angegebene Adresse geschickt und dachte hiermit sei es dann auch fast getan, ist ja schließlich “nur ein Praktikum” (und andere großartige Bewerbungen hatte ich bis dahin auch noch nicht formulieren müssen)…
Doch weit gefehlt! Nachdem meine Bewerbung wohl überzeugt hat, wurde ich um ein Telefoninterview gebeten, für das ich “ca. 1 Stunde” einplanen sollte.
Das der gesamte Kontakt direkt mit einem der drei Gründer vonstatten ging hat mich gleich von Anfang an positiv überrascht.
Beim Telefoninterview wurde ich dann “in die Mangel genommen” ;-) und mit sogenannten Brainteasern geprüft.

Mir hat das Gespräch Spaß gemacht und auch die Denkaufgaben waren mal eine willkommene Abwechslung von meinem doch oft recht starren und nicht wirklich anspruchsvollen Zivijob.
Dass ich danach dann noch zu einem Vorstellungsgespräch (man beachte, dass dies dann die dritte Hürde ist, die man als Bewerber für ein Praktikum zu nehmen hat) eingeladen wurde, war dann auch noch ein schöner Erfolg, den ich verbuchen konnte.

Glücklicherweise war Jan Miczaika am kommenden Wochenende in Hamburg, was von meinem Wohnort Rotenburg nur knapp 100 km entfernt ist, sodass ich für mein Vorstellungsgespräch nicht extra den weiten Weg nach Köln antreten musste.

Auch das persönliche Gespräch verlief dann sehr angenehm, sodass ich dann endlich zwei Tage später mit einem “Willkommen im Team”-Anruf zu meiner Annahme beglückwünscht wurde.

Ich hätte ehrlicherweise nie damit gerechnet, so viele Runden durchlaufen zu müssen, was vermutlich auch an meiner nicht vorhandenen Erfahrung mit mehrmonatigen Praktika lag.
Umso habe ich mich auf die Zusammenarbeit mit den anderen Mitarbeitern gefreut, die, wie ich annahm, bestimmt alle super zum guten Image von Hitflip passen und hoffentlich auch sehr umgänglich sein werden (wovon ich jetzt einfach mal ausgehe ;-)).
Bisher war ja alles wirklich super!

Bitte Yiggen, wenn euch der Beitrag gefallen hat

Hitflip Spieleabend

22. August 2007

Fast am Livebloggen hier ;-)

Komme gerade vom Hitflip Spieleabend wieder. Dieser wurde von Adam in den Raeumen Hitflips organisiert. Getraenke und Knabbersachen wurden von dankenswerterweise von Hitflip gesponsort. Zuerst haben alle Teilnehmer gemeinsam Pizza bestellt (diesmal bei Hello Pizza statt Joeys). Danach ging es dann in die bereits vorher festgelegten Spielgruppen (erste Runde von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr, zweite Runde von 21:00 Uhr bis Open End). In der ersten Runde habe ich bei Monopoly Boerse mitgespielt, welches fuer 5 von 6 Teilnehmer noch unbekannt war. Letztendlich wurde ich dann Fuenfter in der Runde.
In der zweiten Runde spielte ich dann bei Junta, einem sehr interessanten, aber auch sehr komplizierten Spiel, mit. Weil Adam mich dort in einer Spielrunde getoetet und mir mein Geld geklaut hat, bin ich leider Letzter geworden. Ohne diesen Zwischenfall haette ich das Spiel natuerlich gewonnen ;-) .

War auf jeden Fall ein sehr netter Abend und es schien so, als haetten alle Teilnehmer (immerhin haben mehr als 50% der Belegschaft freiwillig teilgenommen) auch wirklich Spass gehabt.

Einziger Negativpunkt: Bin eben im Regen mit dem Fahrrad nach Hause gefahren und meine Klamotten sind leider wirklich klatschnass…