Weihnachtsmarkt Konstanz mit Friseur und Kneipenbesuch ;-)

Am Samstag musste ich mal wieder zum Friseur. Dies mache ich gewöhnlich in Konstanz, da man in der Schweiz für einen normalen Herrenhaarschnitt zwischen 35,- CHF und 50,- CHF zahlen muss. (ca. 22,- Euro bis 35,- Euro).

Für einen reinen Friseurbesuch lohnt sich die Fahrt dann aber doch nicht, weil man mit den eingerechneten Benzinkosten auf den Schweizer Preis kommt…
Aus diesem Grund wollte ich den Friseurbesuch dann mit einem Bummel über den Konstanzer Weihnachtsmarkt verbinden, wodurch ich zumindest noch einen weiteren “Grund” für den Benzinverbrauch gehabt hätte ;-)

Letzten Endes ist dann auch noch Freddy mitgekommen und wir waren von 11 Uhr bis 17 Uhr in der Konstanzer Unibibliothek um an unserer Reflexionskompetenzarbeit (dazu später mehr) zu arbeiten. Die Bibliothek Konstanz hatte für unsere Themen auch eine viel größere Auswahl als die HSG-Bibliothek.
Bei unserem Besuch ist mir übrigens zum ersten Mal bewusst geworden, dass es doch einige Unterschiede zwischen der HSG und staatlichen deutschen Unis zu geben scheint… bei uns wird alles einfach intensiver gepflegt…und unsere WCs kann man auch wirklich nutzen, während ich mich in Konstanz an ein öffentliches Bahnhofsklo (um es mal ein bisschen übertrieben auszudrücken) erinnern musste…
Aber egal, dafür war die Unibibliothek (die scheinbar auch bereits des Öfteren ausgezeichnet wurde?) wirklich erste Klasse und hatte einen Riesenbestand an Büchern aus allen möglichen Studienbereichen.

Nach der Arbeit gings dann für mich zum Friseur und Freddy hat es sich in der Zeit bei McDonald’s bequem gemacht und die Zeit genutzt, um aus dem deutschen Handynetz ein paar Bekannte anzurufen.
Sobald ich mit gekürzten Haaren wiederkam gings dann auch weiter in die Innenstadt auf den Konstanzer Weihnachtsmarkt. “Irgendwie nicht so viel los hier” - war unser erster Eindruck. Ansonsten wars halt wie bei jedem Weihnachtsmarkt - ein paar Bunden mit Krimskrams, ein paar Glühweinstände und ein paar Imbissbuden….nichts wirklich Besonderes also.

Da uns so langsam die Magen knurrten gingen wir kurz was essen und stürzten uns dann in das Konstanzer “Kneipenleben”….so zumindest der Plan. Finden ließ sich jedoch lange Zeit nichts Vernünftiges zum Hineingehen bis wir letzten Endes in einer kleinen doch recht gemütlichen Bar landeten und dort den Abend ausklingen ließen…

Die Benzinkosten haben sich so aber doch auf jeden Fall gelohnt!

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